Impulspiloten Projekt

Das Dänemark-Experiment für – All For One Group SE

Projekt teilen:

neu-afo

Der Kunde

Die All for One Group ist ein führendes Beratungs- und IT-Unternehmen im Cloud- und SAP-Umfeld. Im Zuge einer groß angelegten Veranstaltung kamen rund 600 Mitarbeitende aus unterschiedlichen Bereichen zusammen. Viele von ihnen arbeiteten bislang vor allem innerhalb ihrer eigenen Teams und hatten kaum Berührungspunkte darüber hinaus.

Unterschiedliche Hintergründe, gewachsene Strukturen und teilweise bestehende Spannungen prägten die Ausgangssituation. Es gab Zusammenarbeit im System – jedoch wenig echte Verbindung zwischen den Menschen.

Das Ziel

Im Zentrum der Veranstaltung stand die Frage, wie in kurzer Zeit ein echtes Miteinander entstehen kann. Ziel war es, Begegnung zu ermöglichen, die über klassischen Austausch hinausgeht und Menschen in ihrer Persönlichkeit sichtbar macht.

Es ging darum, Verbindung dort entstehen zu lassen, wo zuvor Distanz spürbar war. Die Teilnehmenden sollten sich nicht nur als Kolleginnen und Kollegen erleben, sondern als Menschen, die Teil eines gemeinsamen Ganzen sind.

Gleichzeitig sollte ein Rahmen geschaffen werden, der Leichtigkeit und Tiefe miteinander verbindet und Gespräche anstößt, die im Arbeitsalltag sonst keinen Raum finden.

Die Konzeption & Umsetzung

Mit dem Dänemark-Experiment entwickelten die Impulspiloten ein interaktives Großgruppenformat, das gezielt auf Begegnung ausgerichtet ist. Die rund 600 Teilnehmenden wurden auf drei Gruppen mit etwa 100, 150 und 250 Personen aufgeteilt, um eine intensive und gleichzeitig steuerbare Dynamik zu ermöglichen.

Im Zentrum des Formats stand die Arbeit mit soziometrischen Elementen. Durch Bewegung im Raum und die Beantwortung von Fragen wurden Unterschiede und Gemeinsamkeiten unmittelbar sichtbar. Der Einstieg erfolgte über niedrigschwellige Fragen, die Orientierung gaben und erste Verbindungen entstehen ließen.

Im weiteren Verlauf wurde die Dramaturgie bewusst verdichtet. Die Fragen gewannen an persönlicher Tiefe, ohne dabei an Leichtigkeit zu verlieren. Themen wie Erfahrungen, Entscheidungen oder prägende Momente eröffneten neue Perspektiven auf die Menschen im Raum. Die Teilnehmenden entschieden selbst, wie viel sie von sich zeigen wollten, bewegten sich jedoch in einem Rahmen, der Offenheit begünstigte.

Aus den Antworten heraus entstanden neue Gruppenzusammensetzungen für das anschließende Dinner. Die Zuordnung erfolgte nicht entlang von Abteilungen oder Funktionen, sondern auf Basis gemeinsamer Haltungen und Persönlichkeitsmerkmale. So trafen Menschen aufeinander, die sich zuvor nicht kannten, jedoch überraschend viele Anknüpfungspunkte hatten.

Das Dinner wurde bewusst als Verlängerung des Formats inszeniert. Die neu entstandenen Gruppen bildeten die Grundlage für Gespräche, die deutlich über klassischen Small Talk hinausgingen. Innerhalb kurzer Zeit entwickelte sich eine Atmosphäre, in der Austausch auf einer persönlicheren Ebene möglich wurde.

Die Umsetzung eines solchen Formats mit 600 Teilnehmenden stellte besondere Anforderungen an Dramaturgie, Moderation und Logistik. Sensible Themen mussten achtsam eingebettet werden, während gleichzeitig eine hohe Dynamik im Raum gehalten wurde. Klare Regeln, eine präzise Steuerung und eine starke Moderation sorgten dafür, dass sich die Teilnehmenden sicher und gleichzeitig eingeladen fühlten, sich einzubringen.

Das Ergebnis

Das Dänemark-Experiment zeigte bereits innerhalb kurzer Zeit spürbare Wirkung. Die Atmosphäre im Raum veränderte sich sichtbar, Gespräche entstanden leichter und viele Teilnehmende begegneten sich auf eine neue Weise.

Menschen wurden nicht mehr primär über ihre Funktion wahrgenommen, sondern als Persönlichkeiten mit individuellen Geschichten und Erfahrungen. Barrieren, die zuvor bestanden hatten, verloren an Bedeutung, während neue Verbindungen entstanden.

Besonders deutlich wurde der Effekt in den Gesprächen während des Dinners. Viele berichteten von Begegnungen, die sie so im Unternehmenskontext bislang nicht erlebt hatten. Der Austausch gewann an Tiefe, gleichzeitig blieb die Leichtigkeit erhalten.

Die Rückmeldungen zeigten, dass genau diese Mischung den Unterschied machte. Verbindung entstand nicht durch Inhalte oder Programme, sondern durch gemeinsam erlebte Momente.

Dieses Projekt teilen

Vaya Wieser-Weber

Vortrag | Moderation | Training

RALF SCHMITT

Vortrag | Moderation | Training

Events

Hybride & Digitale Events

VAYA WIESER-WEBER

Vortrag | Moderation | Training

Ralf Schmitt

Vortrag | Moderation | Training